47. Internationales Crossrennen

für (fast) alle Kategorien (Kat UCI C2)

am 27. Oktober 2024 in Contern
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Nach zwei Jahren Pause aufgrund von Bauarbeiten in der Ortschaft ist das internationale Cyclocross-Rennen in Contern wieder zurück, und es war nicht die schlechteste Ausgabe. Bei den Frauen wurde die Startliste von einer der besten Fahrerinnen dieser Disziplin angeführt: Marie Schreiber. Die Luxemburgerin scheint in dieser Saison noch einmal einen Schritt nach vorne gemacht zu haben und hat den Anschluss an die Weltspitze geschafft. Das beweist zum Beispiel ihr hervorragender zweiter Platz in Woerden vor einigen Tagen hinter Lucinda Brand, aber vor Weltmeisterin Fem Van Empel. Die nationale Meisterin ließ übrigens unter strahlendem Sonnenschein und für einen Herbsttag ungewöhnlicher Wärme keinen Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen und setzte sich souverän durch. Bei den Männern hingegen waren es nicht die Favoriten und zukünftigen Rentner Corné Van Kessel und Thijs Aerts, die das Rennen dominiert haben, sondern das Publikum wurde Zeuge eines Kampfes zwischen Arne Baers, Théo Thomas und Timothé Gabriel, den Letzterer in einer spannenden Schlussphase für sich entscheiden konnte.

Der Luxemburger Tun Sinner hatte den besten Start bei den Anfängern erwischt, wurde aber kurz danach von zwei anderen Fahrern überholt. Loris Morbé hatte sich zusammen mit dem Belgier Jules Van Oirbeek abgesetzt und lag etwa 30 Sekunden vor Sinner. Etwas weiter hinten folgte Ben Flemming, dann eine kleine Gruppe mit Philipp Irsch, Victor Hourteloup und Yannis Molter. Der nationale Meister Ben König hatte hingegen keinen guten Tag erwischt und lag zusammen mit Thibault Hansen nur auf dem zehnten Platz. Bei den Mädchen hatte sich June Nothum schnell an die Spitze des Rennens gesetzt, mit etwa 30 Sekunden Vorsprung vor Amy Breuer und Sarah König. In der vorletzten Runde gelang es Jules Van Oirbeek, Loris Morbé abzuhängen, und er gewann den Grand Prix COMAT bei den Anfängern mit 36 Sekunden Vorsprung vor dem Luxemburger. Trotz eines enttäuschenden 11. Platzes in der Tageswertung holte sich Ben König das Trikot des Führenden im Skoda Cross-Cup, das er stolz neben June Nothum auf dem Podium präsentierte. Die junge Fahrerin vom UC Dippach baute mit dem Tagessieg ihren Vorsprung in dieser Wergung aus und belegte dabei einen sehr guten 14. Platz in der gemeinsamen Wertung mit den Jungs. Amy Breuer wurde mit einer guten Minute Rückstand Zweite bei den Anfängern, während ihre Teamkollegin Sarah König eine weitere Minute hinter Nothum auf Platz 18 lag.

Die zwei Sieger bei den Anfängern in einem Bild: Jules Van Oirbeek vor June Nothum
Die zwei Sieger bei den Anfängern in einem Bild: Jules Van Oirbeek vor June Nothum

Gut dreißig Fahrer gingen beim Rennen der Junioren an den Start, und zwei Franzosen gaben in der ersten Runde das Tempo vor. Florian Fery und Gael Guillaume hatten beim Verlassen der Wiese einige Meter Vorsprung vor einer Gruppe von fünf Fahrern, bestehend aus Thomas Verdonck, Bas Van Heeswijk, Alexis Bouteloup, Stan Van Looy und Joachim Luijendijk. Der Luxemburger Lennox Papi war gut ins Rennen gestartet und fuhr nicht weit hinter ihnen auf Position 8, zusammen mit einem weiteren Franzosen, Augustin Fahy. Der Führende des Skoda Cross Cup hatte jedoch vielleicht seine Kräfte etwas überschätzt, denn er fiel in der Folge aus den Top 10 zurück und wurde auch von Jonah Flammang-Lies eingeholt. Vorne bauten Fery und Guillaume ihren Vorsprung weiter aus auf ihre fünf Verfolger, die immer noch zusammen fuhren. Kurz nach der Hälfte des Rennens beschleunigte Florian Fery jedoch und setzte sich allein an die Spitze, während die beiden Teamkollegen von Acrog-Thomans, Stan Van Looy und Thomas Verdonck, ihre Mitstreiter hinter sich lassen konnten und sich anschickten, Gaël Guillaume einzuholen. Das Rennen um die Plätze auf dem Siegerpodest blieb also weiterhin spannend. Florian Fery gewann mit etwa vierzig Sekunden Vorsprung vor Thomas Verdonck. Dieser war im Sprint schneller als sein Teamkollege Van Looy und Gaël Guillaume, der trotz eines guten Rennens also knapp das Podium verpasste. Jonah Flammang-Lies endete als bester Luxemburger auf Platz elf, eine knappe Minute vor Yannis Lang auf Platz 14 und Lennox Papi auf Platz 15. Der Fahrer von Toproad Reiserbann bleibt weiterhin an der Spitze des Skoda Cross-Cups.

Florian Fery, Gewinner des Grand-prix COMAT bei den Junioren
Florian Fery, Gewinner des Grand-prix COMAT bei den Junioren

Im Rennen der Damen war die Sache schnell entschieden. Schon nach den ersten Metern übernahm Marie Schreiber die Führung und hatte nach einer Runde bereits einen Vorsprung von etwa fünfzehn Sekunden auf zwei Dreiergruppen, eine bestehend aus Alexe De Raedemaker, Maïté Barthels und Lies'l Schevenels, die zweite mit Layla Barthels, Gwen Nothum und Laura Piernet. Die luxemburgische Meisterin baute ihren Vorsprung kontinuierlich aus, während die Spannung um die Podiumsplätze anhielt. De Raedemaker und Schevenels, die beiden Teamkolleginnen vom Essec Cycling Team, erhielten Gesellschaft von Lara Defour, Joyce Vanderbeken, die nach einem schlechten Start ihre traditionelle Aufholjagd startete, und einer beeindruckenden Gwen Nothum, die zu diesem Zeitpunkt als zweite Luxemburgerin vor den Barthels-Schwestern lag. Kurz nach der Hälfte des Rennens gelang es Alexe de Raedemaker, sich von ihren Mitstreiterinnen abzusetzen und sich auf den zweiten Platz festzusetzen, während Gwen Nothum etwas Boden gegenüber Vanderbeken und Defour einbüßen musste. Nach einem beeindruckenden Alleingang gewann Marie Schreiber zum zweiten Mal nach 2021 den Grand Prix COMAT mit nicht weniger als fünf (!) Minuten Vorsprung vor Alexe De Raedemaker. Eine weitere Minute später setzte sich Joyce Vanderbeken gegen Lara Defour durch und sicherte sich so den dritten Platz auf dem Podest, während Maïté Barthels als Fünfte und zweitbeste Luxemburgerin vor Schevenels, ihrer Schwester Layla und Gwen Nothum ins Ziel kam. Laura Piernet belegte als beste Juniorin den elften Rang vor Inès Marchesan und Kylie Bintz.

Marie Schreiber, Siegerin bei den Elite Damen
Marie Schreiber, Siegerin bei den Elite Damen

Bei den Elite und U23 Herren hatte Arne Baers den besten Start vorgelegt. Nach einer Runde lag der Sieger des U23 Urban Cross in Kortrijk vom letzten Jahr einige Meter vor Thijs Aerts, dem Sieger von 2019 in Contern, Timothé Gabriel und Théo Thomas. Thomas Verheyen lag nicht weit dahinter, gefolgt von Lucas Dubau und einem weiteren ehemaligen Sieger auf dieser Strecke, Corné Van Kessel. Rick Meylender war der erste Luxemburger im Rennen, etwa auf Platz 20, vor Ken Conter und Noah Berton. Arne Baers setzte seinen Ritt an der Spitze fort, aber die beiden Franzosen waren nicht weit entfernt. Gabriel und Thomas hatten es geschafft, Thijs Aerts abzuhängen und hatten den Spitzenreiter weiterhin im Visier. Hinter dem ehemaligen Junioren-Weltmeister Aerts versuchte auch Corné Van Kessel, zusammen mit dem jungen Kenay De Moyer den Anschluss zu finden. Nach einer halben Stunde etwa war der Zusammenschluss an der Spitze komplett: Théo Thomas führte jetzt das Rennen mit einigen Metern Vorsprung vor Timothé Gabriel und Arne Baers an, während Thijs Aerts immer noch nicht weit hinter ihnen lag. Trotz Temposteigerungen der drei Spitzenfahrer gelang es keinem von dem Trio, sich erheblich abzusetzen, und so gingen Gabriel, Baers und Thomas gemeinsam in die letzte Runde, mit etwa 30 Sekunden Vorsprung auf Aerts. Die Entscheidung fiel auf den allerletzten Hektometern des Rennens. Auf der technischen Abfahrt in der Wiese zeigte sich Timothé Gabriel stärker oder geschickter als seine Mitstreiter und gewann mit nur 8 Sekunden Vorsprung vor Arne Baers, während Théo Thomas mit 20 Sekunden Rückstand Dritter wurde. Hinter Aerts und Van Kessel war Mateo Jot auf Platz sechs der beste Nachwuchsfahrer, nur eine knappe Radlänge vor Kenay De Moyer. Rick Meylender endete als bester Luxemburger auf Platz 20, drei Plätze und etwa 30 Sekunden vor Noa Berton. Dank seines Sieges, der zu dem in Kayl vor einer Woche hinzukam, übernahm Timothé Gabriel auch die Führung in der Gesamtwertung des Skoda Cross-Cups, zum Nachteil von Ken Conter, der in Conter nur auf Platz 25 landete.

Théo Thomas, Arne Baers und Timothé Gabriel
Théo Thomas, Arne Baers und Timothé Gabriel




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