7. Souvenir Marcel GILLES
1. Grand-prix Marc GENGLER

regionale Radrennen für Kategorien
Minimes, Kadets, Anfänger und Damen
am 30. März 2025 in Bech
ERINNERUNG AN MARC
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Es war schon ein besonderer und emotionaler Tag für den ACC Contern. Nur wenige Wochen nach dem unerwarteten Tod unseres langjährigen Freundes und Schatzmeisters befanden wir uns wieder in Bech, im Kulturzentrum Hanner Bra, dort wo er schon so lange unermüdlich seines Amtes gewaltet hat, wie bei allen anderen Rennen auch. Wir konnten diesen Tag nicht vorüber gehen lassen, ohne seiner zu gedenken: in Absprache mit der Familie, der wir für ihre Anwesenheit sehr dankbar sind, haben wir beschlossen, das Rennen der Jüngsten nach ihm zu benennen. Und so hatten wir die große Freude, nicht weniger als 55 Fahrer der Kategorien Minimes und Cadets am Start des allersten Grand-Prix Marc Gengler zu sehen.

Bei den Minimes gab es relativ früh eine erste Selektion. Ein Dutzend Fahrer haben sich schnell an die Spitze des Rennens gesetzt, eine Gruppe, aus der sich zu Beginn der letzten Runde der Deutsche Erik Dambacher, der Dippacher Fabio Giampaolo und ein Fahrer des CT Atertdaul, Mathis Elsen, absetzen konnten. Aber die Abstände blieben klein, Arnaud Calmant, Moritz Knudsen, Lou Philippe, Jarno Goetzinger sowie die drei Mädchen Juliette Matis, Lyel Hever und Lili Beck lagen nur rund 15 Sekunden zurück. Die drei Ausreißer hielten jedoch bis zum Schluss durch und Mathis Elsen setzte sich im Sprint vor Giampaolo und Dambacher durch. Mit etwa zehn Sekunden Rückstand regelte Jarno Goetzinger den Sprint um den vierten Platz, während eine zweite Gruppe, angeführt von Louis Frederes, mit über zwei Minuten Rückstand folgte. Eine besondere Erwähnung verdienen die Mädchen in dieser Kategorie, denn nicht weniger als drei von ihnen schafften es in die erste Gruppe der Jungen und beendeten das Rennen auf den Positionen 6, 7 und 9 der Scratch-Wertung. Unter ihnen war Lyel Hever auf der Zielgeraden schneller als die Franzosin Juliette Matis und Lili Beck. Es ist bereits das zweite Mal, dass die Fahrerin aus Schifflange die Damenwertung bei diesem Rennen gewinnt, nach 2024, wo sie es ebenfalls geschafft hatte, in der ersten männlichen Verfolgergruppe über den Zielstrich zu fahren.

Am ersten Grand-Prix Marc Gengler für die Kategorie Cadets nahmen 26 Fahrer teil, darunter leider nur 3 Mädchen. Von der ersten Runde an befanden sich vier Fahrer an der Spitze: Ben Schmitt von SAF Zéisseng, Lorenzo Astolfi von UC Dippach sowie die beiden Belgier von CC Chevigny, Néo Pillot und Eliot Siegers. Sie fuhren schnell eine gute Minute Vorsprung heraus, vor sechs anderen Fahrern: Baustert, Bauer, Jonckheere, Garcia Pinnel, Elsen und Lamberty. Das erste Mädchen, Nora Simon, befand sich zu diesem Zeitpunkt des Rennens in einer dritten Gruppe. Titelverteidiger Lorenzo Astolfi war der mit Abstand aktivste Fahrer in der Gruppe und griff mehrmals an, wurde jedoch jedes Mal wieder eingeholt, sodass die endgültige Entscheidung erst im Sprint fiel. Nachdem Schmitt in der letzten Runde abgehängt worden war, bog ein Trio zusammen auf die Zielgerade ein: Lorenzo Astolfi konnte zum zweiten Mal in Folge die Arme in die Höhe strecken, vor Eliot Siegers und Néo Pillot, der vor 12 Monaten ebenfalls schon auf dem Podium gestanden hatte. Den Sprint der Verfolger um den fünften Platz entschied Jules Lamberty mit knapp 4 Minuten Rückstand für sich. Nora Simon belegte den 22. Platz als erste weibliche Teilnehmerin, weit vor Olivia Kohn und Mathilde Ferraz Pocinho.

Auch das 7. Souvenir Marcel Gilles für Anfänger und Damen war gut besucht: nicht weniger als 59 Fahrerinnen und Fahrer aus unterschiedlichen Kategorien standen am Start, fast doppelt so viele wie im letzten Jahr, darunter auch gut zwanzig Mädchen. Samuel d'Evola eröffnete die Handlungen, und kurz danach fanden sich etwa zwanzig Fahrer an der Spitze zusammen, darunter viele Belgier. Mit dabei waren nicht weniger als 6 Fahrer des Klubs aus Chevigny (Marchal, Albert, Robert, Pairoux, Thomas und Yannis Molter), vier Vertreter des Team Hesbaye (D'Evola, Adant, Gridelet und Sijmens), drei Mitglieder des Toproad Roeserbann (Morbé, Ciccy und Sinner) sowie Ben Koenig (CT Atertdaul), Clément Vandekerkhove (Boulzicourt), Paul Moog (Schuttrange), Paul Kommes (Zéisseng), Thibault Hansen (Schifflange) und Jules Landrin-Zebert vom Ardennes Cross Team. Erfreulicherweise waren auch zwei Mädchen in der Gruppe, die jungen Tina Rücker und Viivi Turpeinen, vom Bâloise Minimax WB-Team. Im Verlauf des weiteren Rennens konnten jedoch rund zehn Konkurrenten dem hohen Tempo an der Spitze nicht mehr folgen und so kämpften ein knappes Dutzend Fahrer im Endspurt um den Sieg. Der Franzose Jules Landrin-Zebert war schneller als Loris Morbé und Clément Vandekerkhove, in dieser Reihenfolge. Bei den Damen siegte die Deutsche Tina Rücker auf Platz 19, auch im Sprint vor ihrer finnischen Teamkollegin Viivi Turpeinen, beide in der Kategorie U23. Elena Lopes belegte bei den Juniorinnen den 26. Platz, eine gute Minute vor Flavie Landrin-Zebert, der Schwester des männlichen Siegers. Itta De Gendt gewann die Kategorie der Anfängerinnen vor Chiara Christen und Amy Breuer.

Nach dem Wirbel um die Jubiläumsausgabe im Jahr 2024 ist der Grand-prix François Faber zur 101. Ausgabe in diesem Jahr wieder zu einem bescheideneren Format zurückgekehrt, mit der üblichen Formel eines Rennens für die Kategorien Junioren und Masters. Dennoch war es ein beeindruckendes Feld aus 67 Fahrern, das die ersten beiden Runden geschlossen absolvierte, trotz einiger Attacken von der einen oder anderen Seite. In der dritten Runde beschleunigte Flavio Astolfi das Rennen und das Feld fiel hinter ihm auseinander. Danach lagen Bernard Baudelet, Sebastien Legand und Raphael Lanscotte-Wietor mit rund fünfzehn Sekunden Vorsprung kurzzeitig in Führung bevor Rodrigo Dos Santos und nach einer weiteren Regruppierung alleine sein Glück versuchte. Der Fahrer vom UC Dippach konnte einen kleinen Vorsprung heraus fahren, bekam jedoch schnell Begleitung von Flavio Astolfi, der sich aus dem Feld absetzen konnte. Bei Hälfte des Rennens hatten Astolfi und Dos Santos einen Vorsprung von rund fünfzehn Sekunden auf ihre nächsten Verfolger, eine Gruppe von etwa fünfzehn Fahrern, darunter Arnaud Noirhomme, Leander De Gendt, Jonah Flammang-Lies, Lenn Schmitz, Maximilien Outlet, Yannis Lang und Lennox Papi. Zwei Runden vor Schluss ließ Falvio Astolfi seinen Begleiter schließlich hinter sich und startete eine lange und beeindruckende Solo-Fahrt, bei der er seinen Vorsprung immer weiter ausbaute. Der Fahrer der Jegg Racing Academy gewann den 101. Grand Prix François Faber am Ende mit einem Vorsprung von nicht weniger als zweieinhalb Minuten vor Claude Wolter, dem ersten Masters-Fahrer, welcher der Verfolgergruppe in der letzten Runde des Rennens entkommen war. Mit drei Minuten Rückstand gewann der Belgier Leander De Gendt den Sprint um den dritten Platz vor Arnaud Noirhomme und neun weiteren Junioren. Wenige Meter dahinter wurde Gille Ruffato Zweiter in der Masters-Wertung, rund zwanzig Sekunden vor dem drittplatzierten Jeremy Burton.

Der 37. Grand-prix OST-Fenster für die Kategorien Elite und U23 erlebte wie üblich einen nervösen Start mit Angriffen von Anfang an, trotz einem relativ bescheidenen Feld von etwa fünfzig Fahrern. Schnell isolierten sich zwei Fahrer an der Spitze des Rennens, und zwar nicht die Wenigsten: Charel Meyers, bereits Zweiter beim Grand Prix OST-Fenster im Jahr 2023, und Philippe Schmit, einer der Animatoren der letztjährigen Ausgabe, übernahmen schnell die Führung: 1:40 Minuten Vorsprung fuhren sie nach drei Rennrunden heraus, und sogar zwei Minuten einige Kilometer später. Mathieu Kockelmann und Tim Diederich reagierten zu diesem Zeitpunkt und ließen ihre Gefährten im Verfolgerfeld hinter sich. Schnell holten sie verlorenen Boden wieder auf: 1:35 Minute war der Rückstand Rückstand in Runde Fünf, 1:08 Minuten einen Umlauf später und 30 Sekunden nur noch nach 50 Rennkilometern: ein Zusammenschluss stand unmittelbar bevor. Dahinter befand sich der andere große Favorit des Rennens Arno Wallenborn in einer ungemütlichen Situation. Die Zusammenarbeit war nicht gut in einm Verfolgerfeld, das deutlich weniger Zeit aufholte: 1:30 Minuten Rückstand zu diesem Zeitpunkt des Rennens.

Zur Halbzeit sah die Situation also folgendermaßen aus: Charel Meyers vom VCU Schwenheim und Mathieu Kockelmann vom Lotto Devo Team führten das Rennen zusammen an mit den beiden Fahrern vom Team Snooze, Tim Diederich und Philippe Schmit. Mit 1:25 Minuten Rückstand fuhr eine Gruppe von 13 Fahrern, darunter drei weitere Mitglieder des Teams Snooze (Fettes, Thill, Conter) gegen vier Vertreter des VC Hettange Grande (Stopa, Barthel, Hay und Arnould) und zwei Fahrer des UC Dippach (Paquet und Kerrens). Arno Wallenborn (Tudor Pro U23), Jonathan Kalweit (Atertdaul), Nicolas Moreno Miranda (Entente Wallonie) und Mats Berns, Teamkollege von Charel Meyers, komplettierten diese Verfolgergruppe. Die Zusammenarbeit war nicht optimal, und obwohl die Verfolger in der 7. Runde mit weniger als einer Minute Rückstand kurzzeitig näher kamen, wuchs der Abstand danach unaufhaltsam an und lag zwei Runden vor Schluss bei fast zwei Minuten. Das war der Moment, den Mathieu Kockelmann wählte, um in die Offensive zu gehen: Der Fahrer des Lotto Devo Teams übernahm allein die Führung mit schnell 12, dann 34 Sekunden Vorsprung beim Einläutne der letzten Runde. Nach einer hervorragenden und schnellen Schlussrunde schrieb Mathieu Kockelmann seinen Namen zum zweiten Mal in die Siegerliste des Grand Prix OST-Fenster ein, mit einem Vorsprung von einer Minute und 44 Sekunden auf Charel Meyers, der bereits 2023 Zweitplatzierter hinter Kockelmann gewesen war. Rund fünfzehn Sekunden später gewann Philippe Schmit knapp den Sprint um den dritten Platz vor seinem Teamkollegen Tim Diederich. Mit fast 6 Minuten Rückstand setzte sich Tom Paquet als bester Verfolger im Sprint um Platz Fünf vor Mats Berns und dem Deutschen Stefan Fettes durch.

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