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INTERNATIONALES CROSSRENNEN
für alle Kategorien
am 30. November 2008 in Niederanven
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Der Grand-prix de la Commune de Niederanven findet statt in Oberanven/Niederanven rund um das Sport- und Kulturzentrum « Am Sand » (Adresse : Am Sand, rue Routscheed L-6999 Oberanven). Ober- und Niederanven befinden sich in der Gemeinde Niederanven, im Nordosten der Stadt Luxemburg und rund 5 Kilometer vom Flughafen entfernt. Um zur Strecke zu gelangen, kann mann die Ausfahrt Nummer 9 "Senningerberg" auf der Autobahn A1 Luxemburg - Trier nehmen, dann der Nationalstrasse 1 in Richtung Senningerberg - Grevenmacher folgen bis nach Niederanven. Rund 200 Meter hinter der Kirche, in Höhe des Einkaufzentrums "Match", biegt die Strasse zum Sport- und Kulturzentrum « Am Sand » nach links ab.
Karte: www.viamichelin.com
Der Start befindet sich in der rue du Coin in Oberanven, hinter dem Sport- und Kulturzentrum "Am Sand".
Das Ziel befindet sich in der rue du Coin in Oberanven, hinter dem Sport- und Kulturzentrum "Am Sand".
Das offizielle Büro befindet sich im Sport- und Kulturzentrum "Am Sand", rue Routscheed, L-6999 Oberanven und ist geöffnet von 11h00 bis 17h00.
Duschen und Umkleideräume sind im Sport- und Kulturzentrum "Am Sand", rue Routscheed, L-6999 Oberanven
Eventuelle Anti-doping Kontrollen finden statt in den Umkleideräumen des Sport- und Kulturzentrums "Am Sand", rue Routscheed L-6999 Oberanven
Das Parking für die Fahrer befindet sich vor dem Sport- und Kulturzentrum « Am Sand », rue Routscheed L-6999 Oberanven
Parkplätze für die Zuschauer sind in und um die rue Routscheed in Niederanven, insbesondere beim Einkaufszentrum. Andere Plätze sind in der rue Kiem und der route de Trèves zu finden.
Karte: ACC Contern / Administration du Cadastre et de la Topographie 
Das 34. Internationale Quer des ACC Contern findet statt auf einem 2.600 Meter langen Rundkurs. Die Strecke ist hügelig und setzt sich wie folgt zusammen: Wiese 1.500 Meter, Asphalt 900 Meter und unbefestigter weg 200 Meter. Hauptmerkmale sind eine ansteigende Portion auf unbefestigtem Weg, mehrere Abschnitte auf der Strasse, zwei kurze Laufpassagen sowie technische Abschnitte in den Wiesen.
Die doppelten Materialposten befinden sich bei 400 und 1700 Metern, von der Ziellinie aus gerechnet. Sie sind 1300 respektiv 1200 Meter voneinander entfernt.
Der Start befindet sich in der rue du Coin in Oberanven, hinter dem Sport- und Kulturzentrum "Am Sand".
Das Ziel befindet sich in der rue du Coin in Oberanven, hinter dem Sport- und Kulturzentrum "Am Sand".
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12h00 - 13h30:
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Anmeldungen Grand-prix Comat
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Sport- und Kulturzentrum "Am Sand"
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13h30 - 14h30:
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Anmeldungen Grand-prix de la Commune de Niederanven
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Sport- und Kulturzentrum "Am Sand"
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14h00 - 14h45:
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21. Grand-prix COMAT
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Internationales Querfeldeinrennen für Damen, Anfänger und Junioren
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14h45 - 15h00:
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Siegerehrung 21. Grand-prix Comat
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Podium bei der Ziellinie
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15h00 - 16h00:
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2. Grand-prix de la Commune de Niederanven
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Internationales Querfeldeinrennen für Elite und U23-Fahrer (Kat. UCI C2)
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16h00 - 16h15:
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Siegerehrung 1. Grand-prix de la Commune de Niederanven
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Podium bei der Ziellinie
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17h00 - 18h00:
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Preisverteilung und Abschlussempfang
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Sport- und Kulturzentrum "Am Sand"
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Die Rennen für junge Fahrer (Yuppi's Trophy) müssen leider auf einen späteren Termin verschoben werden. Mehr Infos folgen.
Ausschreibung - 2. Grand-prix de la Commune de Niederanven:
Der 2. Grand-Prix de la Commune de Niederanven wird am Sonntag, 30. November 2008 nach den Regeln der Union Cycliste Internationale (UCI) und der Fédération du Sport Cycliste Luxembourgeois (FSCL) veranstaltet. Der Start dieses Querfeldeinrennens ist um 15h00 Uhr in Oberanven (rue du Coin hinter dem Sport- und Kulturzentrum "Am Sand").
Organisator ist der ACC Contern , vertreten durch seinen Präsident, Herrn Marcel Gilles, 55, rue des Maraîchers, L-2124 Luxembourg, Tél (+352) 43 66 49 und seinen Sekretär, Herrn Eugène Stirn, 19, rue Jules Fischer, L-1522 Luxembourg ; Tél : (+352) 49 27 11, Fax (+352) 29 77 72, e-mail :eugstirn@pt.lu
Die Dauer des Rennens soll so nahe wie möglich bei 60 Minuten liegen. Die exakte Anzahl der zurückzulegenden Runden wird während des Rennens von der Rennjury festgelegt.
Es ist ein internationales Querfeldeinrennen, das im Kalender der FSCL und der l’UCI (Kategorie C2) figuriert und sich an Fahrer der Kategorien Elite und U23 richtet.
ACHTUNG: die FSCL behält sich vor, ausländischen Fahrern, die nicht über die nötige schriftliche Genehmigung ihres Nationalen oder Regionalen Verbandes verfügen, Startverbot zu erteilen.
Einschreibungen und Startnummernvergabe sind am Tage des Rennens von 13h30 bis 14h30 Uhr im Sport- und Kulturzentrum "Am Sand", rue Routscheed, L6999 Oberanven.
Ein Klassement wird erstellt. (keine separate Wertung für U23 Fahrer).
Zwei Materialposten stehen den Begleitern zur Verfügung. Sie werden von einem Kommissar überwacht.
Die Siegerehrung findet sofort nach dem Rennen auf dem Siegerpodest in Nähe der Ziellinie statt. Eingeladen sind die drei ersten Fahrer des Rennens, der beste Luxemburgische Fahrer sowie der erste Konkurrent der Kategorie U23.
Die Preise sind gemäss den Vorschriften der FSCL und der UCI.
Die Rennjury setzt sich wie folgt zusammen:
Internationaler UCI Kommissar: Claudine Conter
Präsident der Jury: Claudine Conter
Rennleiter: Eugène Stirn
Kommissare: Fernand Grethen, Nico Wagner, Norbert Steichen, Jean-Paul Zender
Zeitnehmer: Tony Goedert
Zielrichter: Jemp Baum
Technische Sekretäre: Fernand Graffé, Paul Wester
Offizielles Büro: Josy Gindt, Roger Langers
Ausschreibung - 21. Grand-prix Comat:
Der 21. Grand-Prix de Comat wird am Sonntag, 30. November 2008 nach den Regeln der Union Cycliste Internationale (UCI) und der Fédération du Sport Cycliste Luxembourgeois (FSCL) veranstaltet. Der Start dieses Querfeldeinrennens ist um 14h00 Uhr in Oberanven (rue du Coin hinter dem Sport- und Kulturzentrum "Am Sand").
Organisator ist der ACC Contern , vertreten durch seinen Präsident, Herrn Marcel Gilles, 55, rue des Maraîchers, L-2124 Luxembourg, Tél (+352) 43 66 49 und sein Sekretaris, Herrn Eugène Stirn, 19, rue Jules Fischer, L-1522 Luxembourg ; Tél : (+352) 49 27 11, Fax (+352) 29 77 72, e-mail :eugstirn@pt.lu
Die Dauer des Rennens soll so nahe wie möglich bei 30 Minuten für die Damen und Anfänger sowie bei 40 Minuten für die Junioren liegen. Die exakte Anzahl der zurückzulegenden Runden wird während des Rennens von der Rennjury festgelegt.
Es ist ein internationales Querfeldeinrennen, das im Kalender der FSCL figuriert und sich an Fahrer der Kategorien Damen, Anfänger und Junioren richtet.
ACHTUNG: die FSCL behält sich vor, ausländischen Fahrern, die nicht über die nötige schriftliche Genehmigung ihres Nationalen oder Regionalen Verbandes verfügen, Startverbot zu erteilen.
Einschreibungen und Startnummernvergabe sind am Tage des Rennens von 12h30 bis 13h30 Uhr im Sport- und Kulturzentrum "Am Sand", rue Routscheed, L6999 Oberanven.
Zwei separate Klassements werden erstellt, eins für die Anfänger und Damen und eins für die Junioren. (keine separate Wertung für Damen).
Zwei Materialposten stehen den Begleitern zur Verfügung. Sie werden von einem Kommissar überwacht.
Die Siegerehrung findet sofort nach dem Rennen auf dem Siegerpodest in Nähe der Ziellinie statt. Eingeladen sind die erste Dame, der erste Anfänger und der erste Junior des Rennens.
Die Preise sind gemäss den Vorschriften der FSCL und der UCI.
Die Rennjury setzt sich wie folgt zusammen:
Internationaler UCI Kommissar: Claudine Conter
Präsident der Jury: Claudine Conter
Rennleiter: Eugène Stirn
Kommissare: Fernand Grethen, Nico Wagner, Norbert Steichen, Jean-Paul Zender
Zeitnehmer: Tony Goedert
Zielrichter: Jemp Baum
Technische Sekretäre: Fernand Graffé, Paul Wester
Offizielles Büro: Josy Gindt, Roger Langers
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Die starke tschechische Delegation wird angeführt von Kamil Ausbuher, dem Weltmeister bei den Junioren aus dem Jahr 1993. Seit dieser Leistung von Corva in Italien ist der Fahrer immer wieder in den Schlagzeilen des Cross-sports aufgetaucht. Im Jahr danach gewann er noch einmal eine Silermedaille in Koksijde und dann, bei der Elite, war er abonniert aufSiege (2-3 pro Jahr) und Podiumplätze(rund ein Dutzend pro Jahr) in den internationalen Rennen in seiner Heimat und in der Schweitz. 2004 war sicherlich sein bestes Jahr bei der Elite, denn zusätzlich zu dem Nationalen Meistertitel vor Dlask und Jezek gewann Ausbuher ebenfalls das Weltcuprennen in Tabor vor Sven Vanthourenhout und Erwin Verwecken. Seit zwei Jahren fährt der starke Tscheche für belgische Profi-Teams (Easypay) und belegt weiterhin viele wertvolle Ehrenplätze in grossen Rennen, zum Beispiel im letzten Jahr in Pilzen (4.), Unicov (5.), Eernegem (6.) oder Podborany (2.). Er war ebenfalls mehrere Male in den Top 20 bei Weltcup-rennen. Dieses Jahr belegte Ausbuher den sehr guten 10. Platz in Tabor, sowie den 25. in Pijnacker und Koksijde. Er wurde ebenfalls 5.in Louny, 2. in Ceska Lipka, 4. in Podborany, 5. in Hittnau und in Hole Vrchy sowie 2. in Mnichovo hinter Martin Zlamalik.
Jan Chrobak
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Jan Chrobak, der Fünfte des letzten Jahres in Niederanven, tut sich regelmässig in seiner Heimat, in Luxemburg oder der Schweiz mit Top 10 Plazierungen hervor und hat die Saison mit einem 8. Rang in Louny, einem 7. in Steinmaur und einem 6. in Magstadt begonnen. In den letzten Wochen wurde der Tscheche aber immer stärker und belegte einen Platz auf dem Siegerpodest mit dem 3. Rang in Frenkendorf, hinter Flückiger und Lang, sowie den 4. Rang am letzten Sonntage in Hole Vrchy hinter Zlamalik, Ausbuher und Polnicky. Im letzten Jahr hatte Chrobak eine gute Saison gezeigt und konnte das Rennen in Differdange gewinnen, sowie die meisten Weltcup-Rennen um die 30. Position zu Ende fahren. Ein Podiumplatz in Podborany sowie Ehrenplätze in Magstadt, Kolin und Petange runden die Bilanz ab, ebenso wie der 7. Rang bei den nationalen Meisterschaften. Jan hat die Veranstaltungen des ACC Contern im Jahr 2004 entdeckt, wo er auf Anhieb den 6. Rang belegen konnte. Danach konnte der gerngesehen Gast dieses Resultat bestätigen, denn 2006 fuhr er nur 5 Sekunden hinter Sieger Willemsens als Zweiter über die Ziellinie und 2007 kam er bis zwei Runden vor Schluss immer noch für den Sieg in Frage und belegte am Ende im Spurt gegen Birkenfeld und Commeyne den 5. Rang. Chrobak wird in Niederanven von zwei Fahrern aus dem tschechischen Weltcup-Team begleitet, nämlich David Kasek und Vladimir Kyzivat. Kasek konnte in diesem Winter das Quer in Lostice gewinnen und hat sämtliche Rennen des einheimischen Toi-Toi Cups unter den zehn Ersten beendet, darunter auch jenes vom letzten Wochenende in Hoel Vrchy, wo der die Ziellinie auf dem 5. Rang erreichte. Beim Weltcup-rennen von Pijnacker belegte er den 39. Rang. Kasek war einer der besten Fahrer der Welt in den jüngeren Kategorien, denn er war Landesmeister sowohl bei den Junioren (in 1999) als auch bei den U23 (2000 und 2001) und gewann zwei Bronze-medaillen bei Weltmeisterschaften (hinter Bart Aernouts 2000 in St. Michielsgesteel bei den Junioren und hinter Vanthouenhout 2001 in der U23 Kategorie). Kasek hatte danach etwas Mühe, diese guten Resultate zu bestätigen uns ausser einem 9. Rang bei den U23 Europa-Meisterschaften 2003 stehen im keine weiteren Spitzenleistungen zu Buche. Doch die bisherigen Rennen in diesem Winter scheinen eine Rückkehr auf sein bestes Niveau nicht anzudeuten. Vladimir Kyzivat hat die beiden Weltcup-rennen dieser Saison bestritten und als 28. (Tabor) respektiv 35. (Pijnacker) beendet. Auf sein Konte geht ebenfalls ein 6. Platz in Unicov und in Meilen in der Schweiz, ein Vierter in Ceska Lipka, ein 5. in Podborny sowie ein Dritter in Magstadt. Im letzten Jahr wurde Kyzivat unter anderem 24. beim Weltcup in Tabor, 3. in Hlinsko und 5. in Steinmaur. Auch er war überaus erfolgreich als junger Fahrer und wurde zum Beispiel 7. bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2000 und 2. bei den Landesmeisterschaften 2002 hinter Bina, doch vor Zlamalik. Im selben Jahr beendete er das Rennen in Loenhout auf dem 3. Rang. Kyzivat hat sehr schnell bei der Elite Fuss gefasst mit regelmässigen Platzierungen unter den 30 Ersten bei Weltcup-rennen oder unter den Top 10 im Budvar-Cup. Seine beste Saison kam dann im Jahr 2005/2006, wo er sehr guter 9. bei den Elite-Weltmeisterschaften in Zeddam wurde, 49 Sekunden nur hinter Sieger Erwin Verwecken. Im selben Jahr gewann der junge Tscheche in Kolin und endete auf dem Podium in Pétange, Magstadt und Hlinsko. Kyzivat wurde ebenfalls 5. in Steinmaur sowie 14. und 16. bei den Weltcup-rennen von Igorre und Tabor. Der junge Lukas Prihoda wurde Gewinner des Grand-prix Comat bei den Junioren im Jahr 2004 und ist jetzt an seiner dritten Saison bei den U23. Er war unter den besten Junioren in seinem Land und wurde unter anderem 15. bei den Weltmeisterschaften in Zeddam. Im letzten Jahr hatte Prihoda sicherlich sein schönstes Rennen bei den nationalen Meisterschaften, wo er hinter Zdenek stybar den guten 11. Rang bei der Elite belegen konnte. Dieses Jahr steht für ihn bis jetzt ein 7. Rang beim Quer in Podbrezova als bestes Resultat zu Buche.
Steve Chainel
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Aus Frankreich erwarten wir die Teilnahme von Steve Chainel, dem Vierten der Weltmeisterschaften in Zeddam 2006. Als grosse Überraschung dieses Rennens hat er das Siegerpodest hinter Verwecken, Wellens und Mourey nur um 10 Sekunden verfehlt. Der Fahrer von Auber 93 war französischer Meister 2000 bei den Junioren und totalisiert 9 internationale Siege in der Elite-Kategorie, darunter zwei Mal das Rennen in Frenkendorf (2005 und 2006) sowie im Januar 2008 das Neusjahrscross in Petingen. Chainel wurde zwei Mal Achter bei den U23 Weltmeisterschaften und fuhr drei Mal unter die Top 10 bei Weltcuprennen in der Elite-Kategorie (7. in Kalmthout und 9. in Mailand 2006/2007 sowie 9. in Tabor 2007/2008). Natürlich ist er einer der Besten Fahrer in Frankreich und, wenn er auch nie bei den Elite-Landesmeisterschaften glänzen konnte, so ist er doch regelmässig auf dem Siegerpodest beim Challenge National, zum Beispiel im Oktober 2008 in Montrevel, wo er hinter Francis Mourey als Zweiter über die Ziellinie fuhr. Der zukünftige Bouyges Telecom Fahrer hat die Saison also gut begonnen, wurde aber durch einige Gesundheitsprobleme wieder aus dem Rythmus geworfen. Kürzlich konnte Chainel aber bei einem regionalen Rennen in seiner Heimatstadt Remiremont wieder Siegesblumen in Empfang nehmen und auch der zweite Platz beim zweiten Lauf des Challenge National am letzten Wochenende zeigt, dass es mit der Form wieder bergauf geht. In Le Creusot musste er sich das Podest mit Francis Mourey und Nicolas Bazin teilen. Chainel ist ebenfalls ein sehr guter Strassenfahrer und hat zum Beispiel diesen Sommer die Königsetappe und die Gesamtwertung des Circuit de Lorraine für sich entscheiden könne, sowie ebenfalls zwei Etappen der Tour de la Manche. Ein zweiter Platz beim Trophée des Grimpeurs und der Châteauroux Classic de l'Indre runden diese gute Bilanz ab. Unter der Führung von Ex-Weltmeister Dominique Arnould will Chainel auch weiterhin Cross- und Strassensport mit viel Erfolg verbinden.
Willemsens Sieger 2006
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Die Belgier werden natürlich auch wieder präsent sein, angeführt von David Willemsens. Der dreifache nationale Meister Elite ohne Kontrakt zeigte dieses Hemd ebenfalls 2006 in Luxemburg, als er den Grand-prix de la Commune de Contern vor Jan Chrobak gewann. Willemsens ist ein Urgestein in der Radsport-szene und am Anfang seiner Karriere formierte er ein sehr erfolgreiches Duo mit seinem älteren Bruder Peter. 1992 wurde er 2. der belgischen Meisterschaften bei den Anfängern, 1994 3. bei den Junioren hinter Gianni David und einem gewissen Sven Nys. 1997 wurde er ein weiteres Mal Dritter bei den nationale Titelkämpfen, dieses Mal in der Kategorie U23 hinter Bart Wellens und Ben Berden. In dieser Zeit kamen die Gebrüder Willemsens des Öfteren nach Luxemburg und David wurde unter anderem 2. in Mühlenbach und 3. in Leudelange. In den Jahren 1997-1998 hatte der Jüngere der Beiden dann sein bestes Niveau erreicht mit Siegen in Middlekerke (vor seinem Bruder und Herijgers) und Huijbergen, sowie Podestplätzen in Essen (hinter Wellens und Van der Poel), in Zonnebeek (hinter Nys und De Clercq) sowie in Weldegem (hinter Wellens und De Clercq). Doch nach einem letzten Sieg in Zelzate im Jahr 2000 kehrten die Brüder Willemsens dem Quersport den Rücken zu, und während Bruder Peter das Rad definitiv an den berühmten Nagel hängte, zeigte sich auch David während mehreren Jahren sehr diskret. 2004 erschien er jedoch wieder in den Ergebnisslisten, auch wenn er nicht zum Profi wurde und sich vor Allem auf Rennen der zweiten Division konzentrierte. Mit viel Erfolg übrigens, denn David Willemsens gewann in den letzten Jahren rund ein Dutzend Rennen pro Saison) und zeigte sich ebenfalls in grösseren Rennen. So gewann er drei Mal hintereinander die Belgische Meisterschaft (2004 - 2006) sowie in Contern, Oostende, Frenkendorf, Leicester und Muhlenbach. Willemsens wurde auch Zweiter in Dudzele (hinter Sven Vanthourenhout), 2. in Lanarvily , 2 Mal 3. in Zonnebeke sowie 3. in Rijkevoersel und Maldegem (hinter Nys und Albert). Auch in diesem Winter sitzt der Evergreen wieder auf dem guten Zug mit vier Siegen (Exeter, Stabroek, De Pinte, Zelzate) sowie mehreren Top 15 Plätzen bei den grossen Rennen.
Tom Van den Bosch
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Tom Van den Bosch zeigte vor einem Monat eine feine Leistung in Contern, als er Zweiter hinter Dieter Vanthourenhout wurde. Sein Landsmann dominierte das Rennen von Anfang an, doch auch Van den Bosch zeigte sich deutlich überlegen im Kampf um den zweiten Platz. Der ehemalige Palmans-Fahrer galt letztes Jahr als ungekrönter König der Veranstaltungen aus der zweiten Reihe. Bei seiner ersten Saison unter der Elite konnte er nicht weniger als 9 Siege herausfahren bei Rennen für Elite-Fahrer ohne Kontrakt und belegte dazu noch eine Aberzahl an Ehrenplätzen. Doch Van den Bosch hat auch den Kontakt mit den Stars der Disziplin gesucht und belegte dabei unter anderem die Pläzte 24 (Ruddervoorde), 20 (Hamme-Zogge), 19 (Hasselt) oder 17 (Hoogstraten). Er zählte auch zu den guten Überraschungen vor Jahresfrist in Niederanven, wo er lange Zeit in der Spitzengruppe lag und am Ende den 6. Rang belegte. In den Alterskategorien wurde Van den Bosch unter anderem Zweiter bei den Belgischen Meisterschaften (Junioren) und Dritter bei den Militärweltmeisterschaften. Bei seiner letzten Saison als U23-Fahrer belegte er den 8. Rang in der Superprestige-Gesamtwertung sowie den 15. bei den Weltmeisterschaften in Hooglede-Gits. Dieses Jahr scheint der junge Belgier einen weiteren Sprung nach vorne zu machen, denn er kann beispielsweisen einen 8. Rang in Lebbeke, drei 9. Ränge bei den Quers in Schmerikon, Dottignies und Eernegem sowie den guten 14. Rang in Niel, den 15. beim Superprestige in Ruddervoorde, den 18. in Hasselt und den 22. in Asper-Gavere und Hamme-Zogge vorzeigen
Tim Van Nuffel
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Tim Van Nuffel konnte sehr viele Erfolge in den Jugendkategorien feiern, wie zum Beispiel ein zweiter Rang bei den belgischen Anfänger-Meisterschaften und danach 14 Siege bei den Junioren, eine Kategorie, in der er 7. und 10. bei den Weltmeisterschaften von Middelfart und Poprad respektiv wurde. Die Serie hörte nicht auf in der U23 Kategorie mit 3 Siegen in Superprestige-Rennen (Ruddervoorde, Asper-Gavere und Harnes) sowie einem Weltcup-Sieg im schweizerischen Wetzikon. Van Nuffel wurde ebenfalls 3. bei den belgischen Meisterschaften 2000 in Wielsbeke und 7. bei den Weltmeisterschaften in Monopoli. Bei der Elite zeigte sich der Easypay-Fahrer vor Allem auf schweren Kursen in seinem Element wie am Koppenberg (5. in 2004), in St.Michielsgestel (7. in 2004) oder auch Leudelange (3. in 2004). Er startete des Öfteren in Deutschland und der Schweiz wo er eine ganze Reihe von Ehrenplätzen bei internationalen Quers belegen konnte (Hamburg, Magstadt, Frankfurt, Berlin, Ruti, Schmerikon, Sion). Letztes Jahr wude Van Nuffel Zweiter bei den Landesmeisterschaften der Elite ohne Kontrakt in Hofstade, nur knapp von Jan Soetens geschlagen. Auch diese Saison fährt der Easypay-Fahrer viele Rennen im Ausland und hat seine besten Resultate in der Schweiz aufzuweisen: 5. in Frenkendorf, 9. in Wadenswil und Hittnau. Aber ein 6. Platz in Dudzele, ein 9. in Ardooie oder zum Beispiel ein 18. Platz beim Superprestige-Rennen am letzten Wochenende in Hamme-Zogge zeigen, dass der Belgier auch im eigenen Lande seinen Mann stellen kann.
Johannes Sickmüller Sieger 2007
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Bei den Deutschen bekommt Landesmeister Malte Urban Verstärkung von Johannes Sickmüller, dem Vorjahressieger aus Niederanven. Vor 12 Monaten hatte der Stevens-Fahrer Alle mit einem fulminanten Antritt zwei Runden vor Schluss überrascht, eine Attacke, die ihm Schliesslich mit 18 Sekunden Vorsprung auf Derepas den Sieg einbringen sollte. Das war der Auftakt einer schönen Saison für Sickmüller mit fast einem Dutzend Top 10 Resultaten bei internationalen Rennen, wie in Hamburg, Frankfurt (4.), Leudelange oder Magstadt (3.). Er wurde ebenfalls 12. in Woerden, 18. in Loenhout und 24. beim Weltcup in Hoogerheide, einem Rennen, bei dem er auch schon mal den 13. Rang belegt hatte. Im Januar 2008 wurde der Deutsche zum zweiten Mal hintereinander nationaler Vize-Meister, nachdem er den Titel im Jahr 2006 schon gewonnen hatte. Sickmüller hat eine wahre Sammlung von Medaillen bei nationalen Meisterschaften, da er deren auch schon im Mountain-Bike gewonnen hat. Er hatte auch schon im Jahr 2005 in Contern den zweiten Platz belegt, wobei er sich erst in der Schlussphase Klaas Vantornout beugen musste. Einige Woche später nahm er damals Revanche, in dem er das Quer in Mühlenbach eindrucksvoll zu seinen Gunsten entschied. Nachdem Sickmüller einen sehr ruhigen Sommer kannte (ausser einem Sieg bei der MTB Trans Austria Tour), konnte er jedoch schon zu Beginn der Saison 2008/2009 mit zwei Siegen auftrumpfen (in Lorsch vor Birkenfeld und in Wedel vor Aernouts), und hat auch schon einige Ehrenplätze belegt (2. in Magstadt hinter Zahner, 3. in Wedel hinter Walsleben und Simunek, immer noch Dritter hinter Walsleben in Berlin, 5. in Unicov). Der ehemalige Deutsche Meister war in Contern nicht am Start, a er die Weltcup-Saison bestreitet und an jenem Tag 35. in Tabor wurde, neben einem 24. Rang in Kalmthout und einem 41. in Pijnacker).
Der Deutsche Meister Malte Urban
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Bei den deutschen Meisterschaften im Januar 2008 musste Sickmüller sich Malte Urban geschlagen geben. Der Fahrer von Alpecin-Focus ist sicherlich eine der markantesten Persönlichkeiten der deutschen Cross-Sports in den letzten Jahren und er wurde im Januar 2008, zuhause in Herford, zum dritten Mal Landesmeister, nach seinen beiden Titeln in den Jahren 2000 und 2004, sowie einem zweiten Platz im Jahr 2006. Schon als Junior zeigte Urban herausragende Fähigkeiten im Gelände mit einem 5. Rang bei den Weltmeisterschaften, doch nach einem ersten Meistertitel bei der Elite hat er sich dem Strassensport zugewendet. Als Mitglied der Formationen Bianchi und Coast hat er zusammen mit Jan Ullrich unter anderem Giro d'Italia, Flandern-rundfahrt, Paris-Roubaix oder Tour de Suisse beendet. Das Ende des Bianchi-Teams im Jahr 2003 hat ebenfalls den Abschluss von Urbans Strassenkarriere eingeläutet und er hat sich wiederum dem Quer und dem ATB zugewendet, mit sehr viel nationalem Erfolg, aber auch einigen international wertvollen Resultaten: 15. bei den Weltmeisterschaften in Zeddam zum Beispiel oder Zweiter in Hamburg letztes Jahr, hinter Groenendaal. Im Sommer hat Malte Urban sich auf der Strasse vorbereitet, wobei er unter anderem das Kriterium in Gütersloh für sich entscheiden konnte. Der Start in die Winter-Saison wurde ihm durch einige gesundheitliche Probleme erschwert, so dass er unter anderem auch in Contern aufgeben musste. Doch ein 8. Platz beim Traditionsrennen in Magstadt zeigt, dass die Formkurve langsam aber sicher nach oben zeigt. Urban wird zwei seiner Teamkollegen mit nach Niederanven bringen, und zwar Finn Heitmann und Stephan Sprinke. Heitmann wurde im Jahr 2003 vor Paul Voss Deutscher Meister bei den U23 und feierte letztes Jahr einen gelungenen Einstand bei der Elite mit drei Siegen gegen die deutschen Spitzenfahrer, sowie einem vierten Platz beim nationalen Titelrennen in Herfortd. Stephan Sprinke zählte ebenfalls zu den besten U23-Fahrern jenseits der Mosel und konnte mehrere Podiumsplätze belegen. Im letzten Jahr, seinem ersten bei der Elite, belegte der Focus-Fahrer zwei Mal den siebten Rang bei den internationalen Rennen in Hamburg und er konnte in diesem Sommer auch ein Strassenrennen in Sennestadt gewinnen. Von jenseits der Mosel wird ebenfalls Sascha Wagner erwartet, der sich an Blumensträusse im Grossherzogtum schon fast gewohnt hat. Zweimal schon hat er Gusty Bausch diese Saison schon geschlagen und den Erfolg in Dippach und Belvaux davon getragen. In Belvaux war es für den Deutschen schon der dritte Saisonsieg, denn er hat ebenfalls das Rennen in Mannheim zu seinen Gunsten entschieden. Wagner war 2005 Dritter der Nationalen Meisterschaften der Junioren sowie Zweiter bei den U23 im Jahr 2007, in beiden Fällen durch Philippe Walsleben geschlagen. Letztes Jahr gewann Wagner ebenfalls das Elite-Rennen in Gelenau vor Jan Chrobak und seine Regelmässigkeit über die ganze Saison wurde mit dem Gesamtgewinn des Deutschland-Cup bei den U23 belohnt.
Pirmin Lang
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Einige andere, deutschsprachige Fahrer werden ebenfalls nach Niederanven anreisen, und sie könnten durchaus ein Wörtchen bei der Verteilung der ersten Plätze mitreden, und zwar Fahrer aus der Schweiz und aus Östereich. Pirmin Lang gehörte sicherlich in den Jahren 2005 und 2006 zu den weltbesten U23-Fahrern bei den Weltcuprennen (5. in Mailand, 7. in Hoogerheide, 10. in Liévin, 13. bei den Weltmeisterschaften in Zeddam) und war auf die Podestplätze abonniert bei nationalen Rennen (2 Siege, 2 Mal Zweiter bei Landesmeisterschaften). Den Übergang zur Elite hat er relativ gut verkraftet mit weiteren zwei Siegen in 2006, einem 5. Platz in Dagmarsellen, 7. Plätzen in Rüti, Hittnau und den nationalen Meisterschaften, sowie einem 8. Rang in Wetzikon. In der letzten Saison konnte Pirmin Lang 3 Siege feiern, in Sion (vor Taramarcaz und Van Nuffel), in Pfaffnau und in Schwarzhausen. Seine guten Leistungen (2. in Frenkendorf, Hittnau und Aigle, 3. in Dagmarsellen) haben ihm eine Selektion in der eidgenössigen Mannschaft eingebracht für die Weltmeisterschaften in Treviso, die er auf dem sehr guten 29. Rang beendet hat, knapp anderthalb Minuten hinter dem Sieger Lars Boom. Lang ist ebenfalls ein guter Strassenfahrer, der regelmässig in internationalen Rennen in der Schweiz, Frankreich oder Italien von sich reden macht. In diesem Sommer hat er in Schattdorf, Frauenfeld und Valloton die Blumen davon getragen. Dadurch hat er sich natürlich eine gute Basis für diese Wintersaison geschaffen und konnte seine Form auch schon konkretisieren mit dem 2. Rang in Frenkendorf, hinter Flückiger, aber vor Chrobak, Skarnitzl und Van Nuffel.
Der Österreicher Peter Presslauer hat im Januar 2008 in Rankweil schon seinen achten Nationalen Meistertitel gefeiert, und das trotz einer durch Verletzungen etwas verpatzten Saison, in der sein bestes Resultat sicherlich der 34. Rang bei den italienischen Weltmeisterschaften war. Presslauer ist vor allem als guter Mountain-Bike und Strassenfahrer bekannt. Auf dem ATB hat er ebenfalls den österreichischen Meistertitel abonniert und war lange Zeit unter den 50 Besten auf der Welt. Diesen Sommer hat der Volksbank-Fahrer wiederum Mountain-Bike (Sieg in Garmisch) und Strasse kombiniert, denn er hat mit seiner Mannschaft an mehreren grossen Rennen wie 3 Tage von La Panne, Flèche Brabançonne, Het Volk oder auch Grand-prix de Denain teilgenommen. Trotz einer Verletzung nach Sturz am Anfang der Saison hofft Presslauer darauf, dass er damit die nötige Form besitzt, um es diesen Winter besser zu machen als sein 41. Rang beim Weltcup-rennen in Tabor, Ende Oktober.
Joachim Parbo
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Joachim Parbo, der zweifache dänische Landesmeister (2005 und 2006), ist sicherlich eine Persönlichkeit im Quersport und ein wahrer Fanatiker. Alleine und ohne allzu grosse Unterstützung seines Verbandes hat er jahrelang Europa mit dem Zug bereist, um an den grossen Rennen teilnehmen zu können, ein Weg der ihn auch drei Mal bis nach Contern brachte, wenn auch ohne grossen Erfolg. Doch Parbo gab nie auf und hat sich im Laufe der Jahre deutlich verbessert, wie seine Resultate es zeigen. So wurde er zum Beispiel 14. beim Rennen in Roubaix, das ab Januar 2009 zum Weltcup-Zirkus gehören wird, 21. in Hoogerheide oder 32. bei den Weltmeisterschaften in Hooglede-Gits. Im letzten Jahr exilierte der Däne sich für eine längere Zeit in die Vereinigten Staaten, wo er 10 Mal unter die Top 10 und vier Mal auf einen Podestplatz fuhr.
Durch eine Grippe konnte er sein Landesmeister-Trikot jedoch nicht verteidigen. Auch diese Saison fuhr Parbo wieder in die USA und wurde 4. in Lakewood und Burlington, sowie 15. beim spektakulären und gut besetzten Nachtcross in Las Vegas. Zurück in Europa beendete er das Quer von Hittnau auf dem 12. Rang und wurde 37. und 38. bei den beiden Weltcup-rennen in Tabor und Pijnacker. Im Sommer hat Parbo auch schon den nationalen MTB-Titel geholt.
Gusty Bausch
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Die Luxemburgischen Hoffnungen werden auf Gusty Bausch ruhen, nach dessen aussergewöhnlichen Leistung in Contern vor einem Monat, wo er den 7. Rang belegte, nachdem er lange um einen Podestplatz kämpfte. Der mehrmalige Luxemburger Meister hatte einen guten Saisonauftakt mit zwei Siegen auf dem Konto, in Brouch und in Tétange, aber auch einigen international wertvollen Resultaten: 27. am letzten Wochenende in Hasselt, 34. beim Weltcup in Kalmthout, 30. am Koppenberg oder auch 45. in Pijnacker. Der zum LC Kayl gewechselte Fahrer, 2. im Januar 2008, hat schon des öfteren eine gute Leistung auf den Kursen des ACC Contern gezeigt, so wie zum Beispiel mit zwei fünften Plätzen in den Jahren 2004 nd 2005. Hoffen wir, dass noch eine Reihe anderer Luxemburgischer Fahrer den Weg nach Niederanven finden werden (es waren deren rund 10 am 26.10. in Contern), so wie unter anderem Evergreen Pascal Triebel, dessen Form immer besser wird, und dem nach dem 2. Platz in Tétange (hinter Bausch) und dem 9. Platz in Frenkendorf in der Schweiz am letzten Sonntag wieder ein Sieg in Cessingen gelungen ist, vor Bausch und Claude Wolter. Letzerer wird, genauso wie Jérôme Juncker und die jungen Vincent Dias Dos Santos und Pit Schlechter, die einen guten Einstand bei der Elite feiern, einen Platz unter den Top 20 anpeilen.
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Schwere Verhältnisse in Niederanven
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Wenn der Schnee und die Kälte sicherlich dazu beigetragen haben, dass sich keine grosse Zuschauerschar in Niederanven eingefunden hatte, an einem Sonntag, an dem es sicherlich gemütlicher daheim hinter dem Ofen war, so hielten die Wetterumstände die Fahrer aber nicht davon ab, ein schönes und spannendes Rennen zu liefern. Auf dem sehr schweren Kurs blieben drei Fahrer nämlich bis zum Schluss eng beisammen und die endgültige Entscheidung um den Sieg fiel erst im allerletzten Umlauf zu Gunsten von Steve Chainel.
Die Sonne zeigt sich schüchtern am Himmel und bei Temperaturen um die Null Grad stellen sich 31 Fahrer aus 9 Nationen auf, um den 2. Grand-prix de la Commune de Niederanven unter die Räder, respektif die Laufschuhe zu nehmen. Natürlich war der Boden durch die anhaltenden Regenfälle der letzten Wochen und den Schneefall vom Morgen tief und rutschig geworden, und wenn der Kurs vor 12 Monaten einigen Fahrern noch als nicht selektiv genug erschien, so war es dieses Mal sicherlich nicht der Fall, denn durch das Tauwetter wurde er noch zusätzlich schwerer und verlangte den Fahrern alles ab.
Nach einer Runde: Chainel vor Weber
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Gusty Bausch hat den schnellsten Start, dann übernimmt Sickmüller bei der ersten Passage im Schlamm. Schnell nehmen die Favoriten das Heft in die Hand: Steve Chainel, Vierter bei den Weltmeisterschaften in Zeddam, setzt sich an die Spitze, gefolgt von der Überraschung des Tages: der junge Sascha Weber hat einen exzellenten Start erwischt und sollte auch im restlichen Verlauf des Rennens vorne mitmischen. Dicht dahinter kommt Ausbuher, gefolgt von Sickmüller, Kyzivat, Van Nuffel, Van den Bosch, Lang und Chrobak, der aber danach das Rennen aufgeben sollte. Von den Favoriten hat David Kasek einen schlechten Start erwischt, kann aber später noch nach vorne stossen, genauso wie Sascha Wagner und Joachim Parbo, die sich den Top 10 nähern können. Gusty Bausch, für seinen Teil, muss seinen schnellen Start bezahlen und fährt um Rang 15, kurz vor Pascal Triebel.
Spitzengruppe: Ausbuher, Chainel, Sickmüller
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In der zweiten Runde steigert Chainel weiter das Tempo, er scheint sehr stark zu sein, kann auf dem Rad sitzen bleiben an Stellen, wo andere absteigen müssen, auch der Weltmeister von Corva, Kamil Ausbuher. Doch dieser gibt sich nicht so schnell geschlagen und kann das Rad des Franzosen halten, genauso wie Sascha Weber. 30 Meter dahinnter kämpft Sickmüller, dann folgen Kyzivat, Van den Bosch, Lang, Tom Flammang und Bausch. Der erstaunliche Flammang ist zu dem Zeitpunkt bester Luxemburger, fällt aber später zurück und beendet das Rennen auf dem 21. Rang. In der dritten Runde muss Weber an der Spitze loslassen, wird aber durch Sickmüller ersetzte, der das kleine Loch nach vorne endlich zufahren kann. Das ergibt also eine sehr schöne Spitzengruppe mit dem Vorjahressieger sowie den zwei meistgenannten Favoriten des Rennens, Chainel und Ausbuher.
Kasek und Van den Bosch in der Verfolgung
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Die Entscheidung um die Podestplätze scheint demnach schon gefallen zu sein, auch wenn Sickmüller hin und wieder in Schwierigkeiten zu sein scheint und die Verfolger nicht weit weg sind. David Kasek hat sich inzwischen nach vorne gekämpft und fährt zusammen mit Van den Bosch, dahinter folgen Lang und Van Nuffel. Vladimir Kyzivat hat einiges an Boden verloren und ist zu Wagner zurück gefallen. Gusty Bausch hat in der Zwischenzeit den schnellen Start verdaut und seinen Rythmus gefunden. Trotz eines Reifenschadens, der ihn wertvolle Zeit kostet, kann er so manchen Konkurrenten überholen, zum Beispiel den deutschen Meister Malte Urban, der wie in Contern enttäuschte, oder auch Lukas Prihoda und Sascha Wagner. Der Fahrer vom LC Kayl setzte sich an die 10. Position, ein Platz, den er bis ins Ziel behalten sollte. Pascal Triebel liegt zu dem Zeitpunkt eine gute Minute weiter zurück an ungefähr 15. Stelle und scheint nicht so gut mit einem Kurs zurecht zu kommen, der ihm eigentlich sehr gut liegen müsste.
Pirmin Lang und Tim Van Nuffel
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An der Spitze fehlt es nicht an Bewegung: Sickmüller steigert das Tempo, doch die beiden Anderen können folgen und eine Runde später ist est Kamil Ausbuher, der die Entscheidung in der Laufpassage sucht. Chainel kann mit scheinbarer Leichtigkeit folgen, doch der Titelverteidiger muss passen. Sickmüller bleibt zwar in Sichtweite des Spitzenduos, wird aber seinerseits auch durch Tom Van den Bosch bedrängt, der sich in der Zwischenzeit von Kasek abgesetzt hatte und bis auf 100 Meter an den Kopf des Rennens aufgeschlossen hat.
Steve Chainel fährt dem Sieg entgegen
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Drei Runden vor Schluss setzt Steve Chainel zur Offensive an und verschärft den Rythmus am schwersten Stück des Kurses. Der Fahrer von Auber 93 verschaft sicheinige Längen Vorsprung auf Ausbuher, der dem Franzosen nicht mehr folgen kann und hinter sich den Atem des immer noch tapfer kämpfenden Sickmüllers im Nacken spürt. Zwei Runden vor Schluss hat der ehemalige deutsche Meister den Anschluss an den Tschechen geschafft, während Chainel seinen kleinen Vorsprung weiterhin verteidigt und sich anschickt, als erster Franzose in 34 Ausgaben des internationalen Querfeldeinrennens des ACC Contern die Blumen zu holen. Nach einer Stunde voller Anstrengungen gewinnt Steve Chainel zitternd vor Kälte den 2. Grand-prix de la Commune de Niederanven, 11 Sekunden vor Johannes Sickmüller, der Ausbuher in der letzten Runde noch abschütteln konnte. Tom Van den Bosch wird Vierter, während Gusty Bausch den Eintritt in die Top 10 schafft und als bester Luxemburger in der Ergebnissliste geführt wird, vor Triebel (16.), Juncker (17.) und Wolter (18.).
Bob Jungels bei den Junioren
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Im Junioren-Rennen hat Bob Jungels den besten Start und schon in der ersten Runde kann er 20 Meter Vorsprung auf Max Michely herausfahren, der von Alex Kirsch und, weitere Sekunden zurück, von Lex Reichlung und den beiden Tschechen Daniel Vesely und Martin Rehak gefolgt wird. Während Michely Sichtkontakt zu Jungels halten kann, werden die Abstände aber dahinter immer grösser und auch Kirsch verliert langsam aber sicher den Kontakt zur Spitze. In der dritten Runde misste der Abstand zwischen den beiden Spitzenreitern immer noch nur 50 Meter, während Daniel Vesely und Lex Reichling im Kampf um den dritten Platz zu Kirsch aufgeschlossen haben. Reichling muss für diese Anstrengung aber schnell wieder bezahlen und wird wieder abgehängt. Ein Defekt im denkbar schlechtesten Moment, kurz nach dem Materialposten, zwing auch Alex Kirsch zum Absteigen und so ist der Weg nach dem dritten Podestplatz frei für Vesely. Der Kampf um den Sieg bleibt aber noch eine Zeit lang spannend, denn auch wenn Bob Jungels sehr stark scheint, so hält Michely den Abstand immer noch in Grenzen. Erst in der letzten Runde bricht seine Resistenz und Bob Jungels kann seinen zweiten Sieg in seinem zweiten Quer für diese Saison herausfahren, mit 28 Sekunden Vorsprung auf den Jüngsten in der Michely-Dynastie.
LG Alzingen dominiert das Anfänger-Rennen
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Das Rennen der Anfänger wird zur wahren Demonstration der Fahrer aus Alzingen, die sich sofort nach dem Start an die Spizte setzen. Thomas Berns bestimmt das Tempo vor seinem Teamkollegen Pierre Lux, während Richard Della Schiava und Ben Krux am Anfang noch den Anschluss halten können, vor einem Duo aus Preizerdaul, Fritsch und Glies. Ab der zweiten Runde liegen Berns und Lux dann Alleine an der Spitze, Delle Schiava muss sie ebenso ziehen lasse wie Krux, der sein hohes Anfangstempo später bezahlen muss und bis auf den sechsten Rang zurück fällt, hinter die beiden Fahrer von Tooltime. Die beiden Mannschaftsgefährten vom LG Alzingen überqueren die Ziellinie Hand in Hand, wobei Pierre Lux logischerweise seinem Kollegen den verdienten Sieg überlässt, denn dieser hat während des Rennens die meiste Führungsarbeit geleistet. Thomas Berns gewinnt also die 21. Ausgabe des Grand-prix Comat für Anfänger mit einer Reifendicke Vorsprung auf Lux, während der drittplatzierte Della Schiava knapp eine Minute Rückstand aufweist.
Nathalie Lamborelle beste Dame
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Bei den Damen gibt es nicht sehr viel Spannung. Auch wenn Nathalie Lamborelle erst vor Kurzen operiert wurde, so hat sie doch ihr erstes Querfeldeinrennen für die Saison mit einem Sieg abgeschlossen und wurde dabei nie von ihrer einzigen Konkurrentin Anja Nalbach in Bedrängnis gebracht. Lamborelle bewiess schon Mut, um ihr Eröffnungsquer auf so einem schweren Kurs zu fahren, wohl wissend, dass sie nach mehreren Wochen Rennpause nur wenig in Form sein konnte. Sie hatte dann auch einen sehr schlechten Start, fand aber danach ihren Rythmus und konnte sich etwas in der Konkurrenz mit den männlichen Kollegen verbessern. Am Ende überquerte Lamborelle die Ziellinie mit einem Rückstand von etwas mehr als drei Minuten auf die ersten Fahrer der Anfänger-Kategorie.
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2. Grand-prix de la Commune de Niederanven
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10 Runden: 26,00km |
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26.89 km/h |
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Platz |
Nr |
Code UCI |
Name |
Team |
Kat |
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Zeit |
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1 |
8 |
FRA19830906 |
CHAINEL Steve |
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ELIT |
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00:58:01 |
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2 |
31 |
GER19820318 |
SICKMÜLLER Johannes |
RSV Harvestehuder |
ELIT |
|
00:58:12 |
00:11 |
3 |
7 |
CZE19750807 |
AUSBUHER Kamil |
|
ELIT |
|
00:58:24 |
00:23 |
4 |
9 |
BEL19850506 |
VAN DEN BOSCH Tom |
Palmans-Collstrop |
ELIT |
|
00:58:51 |
00:50 |
5 |
5 |
CZE19820919 |
KASEK David |
|
ELIT |
|
00:59:27 |
01:26 |
6 |
15 |
BEL19810326 |
VAN NUFFEL Tim |
CK Podborany Easypay |
ELIT |
|
01:00:11 |
02:10 |
7 |
3 |
SUI19841125 |
LANG Pirmin |
|
ELIT |
|
01:00:20 |
02:19 |
8 |
2 |
GER19880223 |
WEBER Sascha |
Flonheim |
E.23 |
|
01:00:20 |
02:19 |
9 |
4 |
CZE19820322 |
KYZIVAT Vladimir |
|
ELIT |
|
01:00:33 |
02:32 |
10 |
17 |
LUX19800225 |
BAUSCH Gusty |
LC Kayl |
ELIT |
|
01:00:49 |
02:48 |
11 |
16 |
GER19870625 |
WAGNER Sascha |
Freilauf Rossbach |
E.23 |
|
01:01:29 |
03:28 |
12 |
24 |
DEN19741118 |
PARBO Joachim |
|
ELIT |
|
01:01:41 |
03:40 |
13 |
26 |
GER19741214 |
URBAN Malte |
RC Endspurt Herford |
ELIT |
|
01:02:06 |
04:05 |
14 |
10 |
CZE19880118 |
PRIHODA Lukas |
|
E.23 |
|
01:02:32 |
04:31 |
15 |
14 |
BEL19901202 |
LACROIX Dany |
FREDIR |
E.23 |
|
01:02:47 |
04:46 |
16 |
1 |
LUX19660609 |
TRIEBEL Pascal |
LC Tétange |
ELIT |
|
01:02:52 |
04:51 |
17 |
21 |
LUX19751127 |
JUNKER Jérôme |
VV Tooltime Préizerdaul |
ELIT |
|
01:03:47 |
05:46 |
18 |
12 |
LUX19830206 |
WOLTER Claude |
LC Kayl Differdange Apiflo |
ELIT |
|
01:04:00 |
05:59 |
19 |
29 |
LUX19901026 |
SCHLECHTER Pit |
LC Tétange |
E.23 |
|
1 tour |
|
20 |
18 |
LUX19810606 |
LATERZA Olivier |
UC Dippach |
ELIT |
|
1 tour |
|
21 |
32 |
LUX19780112 |
FLAMMANG Tom |
UC Dippach |
ELIT |
|
1 tour |
|
22 |
25 |
GER1981004 |
SPRINKE Stephan |
RC Endspurt Herford |
ELIT |
|
1 tour |
|
23 |
20 |
CAN19710601 |
SUTTON Andre |
Harcore Cycling |
ELIT |
|
1 tour |
|
24 |
23 |
USA19810517 |
HELMIG Christian |
Metro VW |
ELIT |
|
1 tour |
|
25 |
13 |
LUX19700913 |
JOACHIM Christian |
UC Dippach |
ELIT |
|
1 tour |
|
26 |
19 |
LUX19810824 |
BASTIAN Marc |
UC Dippach |
ELIT |
|
1 tour |
|
27 |
22 |
GER19700912 |
CORPUS Oliver |
Weisse Wölfe Merzig |
ELIT |
|
1 tour |
|
28 |
28 |
FRA19800117 |
OLLIET Pierre |
UCN Ettelbruck |
ELIT |
|
1 tour |
|
29 |
6 |
BEL19850808 |
MOTTET Jodivic |
Windose Houffalize |
ELIT |
|
1 tour |
|
30 |
27 |
LUX19840728 |
WAGNER Bob |
UCN Ettelbruck |
ELIT |
|
1 tour |
|
Ab |
11 |
CZE19790209 |
CHROBAK Jan |
|
ELIT |
|
|
|
NP |
30 |
LUX19880422 |
MICHELY Kim |
VC Arbedo Castione |
E.23 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
6 Runden: 15,60km |
|
|
|
|
|
|
|
|
24.87 km/h |
|
|
|
|
|
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|
|
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|
Platz |
Nr |
Code UCI |
Name |
Team |
Kat |
|
Zeit |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
1 |
5 |
LUX19920922 |
JUNGELS Bob |
UC Dippach |
JUN |
|
00:37:38 |
|
2 |
8 |
LUX19910214 |
MICHELY Max |
LC Tétange |
JUN |
|
00:38:06 |
00:28 |
3 |
4 |
CZE19920628 |
VESELY Daniel |
|
JUN |
|
00:38:55 |
01:17 |
4 |
7 |
LUX19920521 |
REICHLING Lex |
VV Tooltime Préizerdaul |
JUN |
|
00:39:29 |
01:51 |
5 |
1 |
LUX19920612 |
KIRSCH Alex |
UC Dippach |
JUN |
|
00:40:25 |
02:47 |
6 |
3 |
CZE19911216 |
REHAK Martin |
|
JUN |
|
00:41:29 |
03:51 |
7 |
6 |
FRA19920814 |
CRE Maxime |
VC Hettange-Grande |
JUN |
|
00:44:54 |
07:16 |
8 |
9 |
LUX19911025 |
RICHARTZ Jeff |
LC Tétange |
JUN |
|
1 tour |
|
9 |
2 |
LUX19910727 |
LINSTER Kevin |
LG Alzingen |
JUN |
|
1 tour |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
4 Runden: 10.40km |
|
|
|
|
|
|
|
|
21.60 km/h |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
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Platz |
Nr |
Code UCI |
Name |
Team |
Kat |
|
Zeit |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
1 |
31 |
LUX19930105 |
BERNS Thomas |
LG Alzingen |
DEB |
|
00:28:53 |
|
2 |
32 |
LUX19930424 |
LUX Pierre |
LG Alzingen |
DEB |
|
00:28:53 |
00:00 |
3 |
34 |
LUX19930430 |
DELLA SCHIAVA Richard |
UC Dippach |
DEB |
|
00:29:47 |
00:54 |
4 |
36 |
LUX19940529 |
FRITSCH Sven |
VV Tooltime Préizerdaul |
DEB |
|
00:30:01 |
01:08 |
5 |
35 |
LUX19930224 |
GLEIS Ralph |
VV Tooltime Préizerdaul |
DEB |
|
00:30:01 |
01:08 |
6 |
37 |
LUX19931027 |
KRUX Ben |
LC Tétange |
DEB |
|
00:30:37 |
01:44 |
7 |
71 |
LUX19880201 |
LAMBORELLE Nathalie |
RIG Saar e.V. Team Uniqa |
DAME |
|
00:32:39 |
03:46 |
8 |
38 |
LUX19930703 |
FLESCH Pol |
CCI Differdange |
DEB |
|
00:33:52 |
04:59 |
9 |
72 |
GER19801211 |
NALBACH Anja |
Möve Schmelz |
DAME |
|
1 tour |
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