Am 8. Juli 1959 kannte der große Favorit Charly Gaul während der Etappe Albi–Aurillac der Tour de France auf dem unbekannten Anstieg zur Côte de Vieillevie bei drückender Hitze einen gewaltigen Zusammenbruch. Erschöpft und demoralisiert hielt er etwas weiter entfernt im Dorf Junhac an, um sich am Brunnen zu erfrischen. Diese Geschichte, die damals in der Presse grosse Schlagzeilen machte, ist den Einwohnern des kleinen Dorfes im Cantal in Erinnerung geblieben, und heute, 67 Jahre später, wollten sie ihr Tribut zollen mit der Aufstellung einer Gedenktafel (Einweihung am 13. Juli 2026) und der Organisation einer Rad- und Wandertour namens „La Charly Gaul“. Am Pfingstmontag 2026 machte sich Camille Dahm, Präsident des FSCL, also zusammen mit Michel Kohnen und mehreren Dutzend anderen begeisterten Radfahrern auf, um die 82 anspruchsvollen Kilometer rund um Junhac zu absolvieren, in Anwesenheit von Fabienne Gaul und einer Delegation des ACC Contern, die gekommen war, um die Veranstaltung mit einigen kleinen Geschenken zu unterstützen. Nach der Preisverleihung klang der Tag festlich bei einem gemeinsamen Essen aus.